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Antizyklische Werbung wirkt

Die Neuordnung der Märkte als Chance

Die aktuelle Wirtschaftslage nutzen immer mehr Unternehmen aktiv, um ihre Produkte stärker zu bewerben und so Marktanteile auszubauen. Fast ein Viertel der Marketingentscheider will sein Marketingbudget für 2010 aufstocken. Doch Effizienz steht mehr denn je auf dem Prüfstand.

Verhalten optimistisch beurteilen die deutschen Führungskräfte die Geschäftsentwicklung im nächsten Jahr und erhöhen auch ihre Marketingbudgets. Doch mit Argusaugen werden sie verfolgen, wie effizient jeder Euro wirkt, der für Marketing und Werbung eingesetzt wird.

Denn der Kostendruck bleibt nach wie vor die größte Herausforderung. Das zeigt die aktuelle  branchenübergreifende Studie der internationalen Managementberatung BBDO Consulting, in der 300 Entscheider zu ihren Erwartungen zur Geschäftsentwicklung, zu Marketingaktivitäten- und budgets sowie Investitionsschwerpunkten und Erfolgsfaktoren für das Wirtschaftsjahr 2010 befragt wurden.

Wer es sich leisten konnte, hat den Wettbewerbsdruck bereits 2009 kräftig gesteigert. In vielen Fällen nicht ohne ansehnlichen Erfolg: Denn in der Wirtschaftskrise haben viele Anbieter ihre Werbeausgaben drastisch reduziert. Die Zahl der Anbieter auf dem Werbemarkt fiel also deutlich geringer aus. Das zeigen der „Nielsen Direct Mail Statusbericht“ für das
1. Halbjahr sowie für die ersten neun Monate 2009.

Direct Mail erstmals mit drittstärkster Position im deutschen Bruttowerbemarkt
Dass Dialogmarketing weiterhin dominierend in der Werbung eingesetzt wird, zeigt die Entwicklung des Mediums im ersten Halbjahr 2009: Erstmals nahmen die Werbesendungen per Post mit einem Bruttowerbeumsatz in Höhe von 1,71 Milliarden Euro die drittstärkste Position im deutschen Bruttowerbemarkt ein – nach den Above-the-line-Medien Fernsehen und Zeitungen, so Nielsen.

Die interessantesten Ergebnisse des aktuellen Nielsen Direct Mail Statusberichts im Überblick:

  • Deutsche Unternehmen gaben im ersten Halbjahr 2009 1,71 Milliarden Euro für Werbung per Post aus. Damit flossen 14 Prozent des Mediamix-Anteils der deutschen Werbungtreibenden ins Dialogmarketing.
  • Eine analoge (Werbe-)Entwicklung ist in Großbritannien für das erste Halbjahr 2009 zu beobachten, wo der Dialog mit den Kunden per Post ebenfalls an dritter Stelle des Mediamixes lag.
  • Über ein Drittel aller werbenden Unternehmen (13.213 Unternehmen) setzten im ersten Halbjahr 2009 auf Dialogmarketingmaßnahmen. Somit weist das Medium die höchste Anzahl an Werbungtreibenden im Vergleich zu den Above-the-line-Medien und dem Internet auf.
  • Beim Versandhandel gibt es mit über 80,9 Prozent auch weiterhin den höchsten Mediamix-Anteil von Unternehmen, die Dialogmarketing einsetzen. Diese investierten von Januar bis Juni 2009 insgesamt 700 Millionen Euro in den Versand ihrer Werbesendungen.
  • Mit einem Anteil von knapp 34 Prozent ist der Werbebrief nach wie vor das mit Abstand ausgabenstärkste Dialogmarketing-Instrument, gefolgt von Prospekten mit einem Anteil von 29,1 Prozent und Katalogen mit 27,0 Prozent.
  • Die Werbungtreibenden investierten von Januar bis Juni 2009 im Bundesdurchschnitt 44 Euro pro Haushalt für den Versand von Direct Mails.

Unser Angebot für Sie:
Wie Sie Ihre adressierten Werbesendungen möglichst effizient gestalten und versenden und wie Sie die Responsequote in einzelnen europäischen Ländern durch Kenntnis nationaler Bedürfnisse und Vorlieben optimieren, sagen wir Ihnen gerne.